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Die DÄGO steht für vollumfängliche Osteopathie als Heilkunde. Sie ist auf gesundheitspolitischer und gesellschaftlicher Ebene aktiv, um die Osteopathie als wissenschaftlich fundierte medizinische Fachrichtung im deutschen Gesundheitssystem und in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu etablieren.

Qualität in der Osteopathie

Um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten, setzen wir uns für eine hohe fachliche Kompetenz und eine fünfjährige osteopathische Ausbildungszeit nach international anerkannten Standards ein. 

Über die Osteopathenliste ermöglichen wir Patienten den Zugang zu bestens qualifizierten Osteopathinnen und Osteopathen.

Engagement

In Kooperation mit bestehenden nationalen und internationalen Organisationen und Fachbereichen fördert die DÄGO ein besseres Verständnis der Osteopathie als eigenständige medizinische Fachrichtung.  Wir vertreten die berufspolitischen Interessen unserer Mitglieder bei Ärztekammern, Krankenkassen und in der Politik. 

Entwicklung der Osteopathie 

Die DÄGO fördert die Entwicklung des Potentials der Osteopathie. Durch wissenschaftliche Forschung und Fortbildungen wird das osteopathische Verständnis erweitert. Dadurch wird einerseits die Sichtweise modern erneuert als auch andererseits in der tradierten praktischen Erfahrung bestätigt.

Hiermit ermöglichen wir sowohl den Patienten und Patientinnen als auch der Gesundheitspolitik und den Osteopathen einen besseren Zugang zum außergewöhnlichen Potential der Osteopathie in der Diagnostik und Therapie.

Osteopathie als integrierte Einheit 

Die DÄGO vertritt die Osteopathie als eine integrierte Einheit, die alle menschlichen Systeme behandelt. Die Osteopathie ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept mit einem integrativen, patientenzentrierten Therapieansatz. Eine Einschränkung durch die Beschreibung einzelner osteopathischer Techniken wird dem umfassenden Konzept der Osteopathie nicht gerecht. 

Die Osteopathische Medizin beinhaltet insbesondere eine umfassende manuelle Untersuchung, Diagnostik und Therapie von Gesundheitsstörungen. Didaktisch wird dies wie folgt vereinfacht gegliedert: Dysfunktionen im muskuloskelettalen System (biomechanisch, parietal), dem viszeralen System (viszeral) und dem peripheren und zentralen Nervensystem (kraniosakral). In der Realität und in der Behandlung verschwimmen diese Grenzen.

 

(Wegen der besseren Lesbarkeit verwenden wir auf dieser Website überwiegend die maskuline Form (z.B. der Osteopath, der Patient). Sie bezieht sich auf Personen aller Geschlechter.)